In den vergangenen Wochen und Monaten bekam ich immer wieder unaufgefordert Kundenanfragen aus meiner Umgebung von Bark weitergeleitet. Dabei handelte es sich um unterschiedliche Fotoaufträge, die auf den ersten Blick häufig sehr allgemein formuliert wirkten.
Teilweise hatte ich sogar den Eindruck, dass die Anfragebeschreibungen automatisch oder mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt worden sein könnten. Viele Texte wirkten recht austauschbar und enthielten nur wenige konkrete Informationen zum gewünschten Shooting.
Eines Tages war jedoch eine Anfrage dabei, die tatsächlich mein Interesse geweckt hat. Es ging um ein Familienshooting in meiner Region. Die Beschreibung las sich deutlich konkreter als viele der vorherigen Anfragen und wirkte ausnahmsweise nicht wie ein zufällig generierter Standardtext.
Anmeldung bei Bark
Da ich mehr über den Auftrag erfahren und Kontakt zum Auftraggeber aufnehmen wollte, meldete ich mich bei Bark an.
Nach der Registrierung stellte ich allerdings schnell fest, dass eine direkte Kontaktaufnahme nicht kostenlos möglich ist. Um die Kontaktdaten eines Interessenten freizuschalten, benötigt man sogenannte Bark-Credits.
Für den Einstieg wurde mir ein Paket mit 90 Credits zum Preis von 158,51 Euro angeboten. Das ist zunächst eine recht hohe Investition, besonders weil zu diesem Zeitpunkt noch vollkommen unklar war, ob aus einer Anfrage tatsächlich ein bezahlter Auftrag entstehen würde.
Trotzdem dachte ich mir: Ich gebe dem Ganzen einmal eine Chance.
Sieben Credits für die erste Kontaktaufnahme
Für die Freischaltung meiner ersten interessanten Anfrage wurden sieben Credits benötigt. Nachdem ich diese eingesetzt hatte, konnte ich den Auftraggeber direkt kontaktieren.
Wir telefonierten miteinander und besprachen die ersten Einzelheiten des geplanten Familienshootings. Das Gespräch verlief angenehm und machte einen seriösen Eindruck.
Nach aktuellem Stand soll das Familienshooting am kommenden Samstag stattfinden.
Damit wäre aus meiner allerersten gekauften Bark-Anfrage tatsächlich direkt ein konkreter Shootingtermin entstanden. Ob das Shooting wie geplant durchgeführt wird und wie meine Erfahrungen mit dem Auftrag vor Ort ausfallen, werde ich im nächsten Teil dieser Serie berichten.
Mein erster Eindruck
Mein erster Eindruck von Bark ist bisher gemischt.
Auf der einen Seite empfinde ich den notwendigen Kauf eines vergleichsweise großen Credit-Pakets als deutliche Einstiegshürde. Schließlich bezahlt man nicht für einen garantierten Auftrag, sondern lediglich für die Möglichkeit, einen potenziellen Kunden zu kontaktieren.
Auf der anderen Seite hat meine erste freigeschaltete Anfrage zumindest zu einem persönlichen Telefonat und einer konkreten Terminvereinbarung geführt.
Ob sich die Investition von 158,51 Euro langfristig lohnt, lässt sich nach einer einzelnen Anfrage natürlich noch nicht beurteilen. Entscheidend wird sein, wie viele weitere passende Anfragen eingehen, wie häufig Interessenten tatsächlich antworten und wie viele Kontakte am Ende zu einem bezahlten Fotoauftrag werden.
Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Vermittlungsportal Bark. Alle Angaben beruhen auf meinen eigenen Erlebnissen. Preise, Credit-Kosten und Bedingungen können sich ändern. Persönliche Daten der Auftraggeber werden selbstverständlich nicht veröffentlicht.
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