Die Suche nach einer geeigneten Airbnb-Unterkunft für mein geplantes Shooting in Paderborn ist einen wichtigen Schritt weiter.
Nachdem ich zwei passende Unterkünfte ausgewählt und die jeweiligen Gastgeber offen über mein Vorhaben informiert hatte, sind inzwischen beide Rückmeldungen eingegangen.
Die Reaktionen hätten unterschiedlicher kaum ausfallen können.
Zwei Anfragen – zwei sehr unterschiedliche Antworten
Wie bereits im vorherigen Teil beschrieben, hatte ich zwei Airbnbs gefunden, die aus fotografischer Sicht interessant waren.
Beide Unterkünfte boten gute Voraussetzungen für das geplante Homeshooting mit Luna aus Hamm.
Mir waren vor allem folgende Punkte wichtig:
- ausreichend Tageslicht
- eine interessante Raumaufteilung
- ein sinnvoll platzierter Schlafbereich
- Möbel, die sich fotografisch gut nutzen lassen
- genügend Platz für Kamera und mobile Lichttechnik
- mehrere Möglichkeiten für unterschiedliche Bildserien
Beide Unterkünfte kamen deshalb grundsätzlich infrage.
Bevor ich eine Buchung vornehmen wollte, habe ich die Gastgeber angeschrieben und mein geplantes Fotoshooting offen beschrieben.
Die erste Anfrage wurde kommentarlos abgelehnt
Bei der ersten Unterkunft kam relativ schnell eine Ablehnung zurück.
Eine Begründung gab es nicht.
Natürlich hätte mich interessiert, warum das Shooting nicht gewünscht war. Vielleicht ging es um die gewerbliche Nutzung, vielleicht um die Anzahl der beteiligten Personen oder schlicht darum, dass der Gastgeber grundsätzlich keine professionellen Produktionen in der Wohnung möchte.
Am Ende spielt der konkrete Grund für mich aber keine entscheidende Rolle.
Wenn ein Gastgeber kein Fotoshooting in seiner Unterkunft wünscht, akzeptiere ich das selbstverständlich.
Genau deshalb frage ich vor der Buchung.
So entstehen keine Diskussionen oder Probleme am eigentlichen Shootingtag.
Die zweite Unterkunft hat zugesagt
Umso erfreulicher war die Antwort des zweiten Gastgebers.
Hier bekam ich eine Zusage für das geplante Fotoshooting.
Damit steht inzwischen fest:
Ich habe eine passende Airbnb-Unterkunft in Paderborn gefunden, in der ich das geplante Homeshooting durchführen darf.
Für mich ist das ein wichtiger Meilenstein innerhalb des Projekts.
Nach der Modelsuche und der Abstimmung mit Luna ist damit nun auch die grundlegende Frage der Location geklärt.
Warum mir diese Zusage wichtig ist
Natürlich könnte man sich fragen, warum ich diesen Punkt überhaupt so ausführlich behandle.
Für mich gehört eine klare Zustimmung des Gastgebers aber zu einer professionellen Shootingplanung.
Ich möchte nicht erst nach der Buchung erklären müssen, dass mehrere Personen mit Kamera, Objektiven und Lichttechnik in der Wohnung fotografieren werden.
Der Gastgeber weiß nun, was geplant ist.
Ich weiß, dass das Shooting grundsätzlich erlaubt ist.
Und das Model kann sich darauf verlassen, dass wir nicht plötzlich mitten während des Shootings Diskussionen über die Nutzung der Wohnung bekommen.
Diese Klarheit ist mir deutlich wichtiger, als einfach irgendeine Unterkunft schnell zu buchen.
Die fotografischen Voraussetzungen passen
Entscheidend war natürlich nicht nur die Genehmigung.
Die Unterkunft hatte mich bereits vorher aufgrund ihrer fotografischen Möglichkeiten interessiert.
Bei der Auswahl habe ich besonders auf die vorhandene Lichtstimmung und die Position der Möbel geachtet.
Gerade bei einem Homeshooting ist die Einrichtung schließlich nicht nur Hintergrund, sondern ein wichtiger Bestandteil der Bilder.
Das Bett, Sitzmöglichkeiten, Fenster und andere Bereiche der Wohnung können jeweils für eigene Bildserien genutzt werden.
Mein Ziel ist es, während des Shootings mehrere unterschiedliche Looks zu erzeugen, ohne ständig die Location wechseln zu müssen.
Mit der zugesagten Unterkunft scheint das gut möglich zu sein.
Der nächste Schritt: die Freigabe genauer festhalten
Mit der grundsätzlichen Zusage ist die Planung allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen.
Da die entstandenen Bilder später auch verkauft werden dürfen und Luna am Gewinn beteiligt wird, möchte ich die Nutzung der Location sauber dokumentieren.
Deshalb werde ich mir noch genauer ansehen, ob neben der Zustimmung über das Airbnb-Nachrichtensystem eine zusätzliche schriftliche Locationfreigabe beziehungsweise ein Property Release sinnvoll ist.
Dabei geht es für mich vor allem um die klare Dokumentation, dass die Unterkunft bewusst für das professionelle Shooting zur Verfügung gestellt wurde und die Bilder anschließend kommerziell genutzt werden können.
Je eindeutiger solche Dinge vorher geregelt sind, desto weniger Fragen entstehen später.
Die Location bestimmt jetzt die weitere Shootingplanung
Da die Unterkunft nun grundsätzlich feststeht, kann ich die eigentliche Shootingplanung deutlich konkreter angehen.
Jetzt kann ich mir überlegen:
Welche Outfits passen zur Einrichtung?
Welche Bereiche der Wohnung möchte ich nutzen?
Wo steht das Model in welchem Licht?
Welche Aufnahmen möchte ich ausschließlich mit Tageslicht fotografieren?
Wo könnte zusätzliche mobile Lichttechnik sinnvoll sein?
Und wie können wir innerhalb der verfügbaren Zeit möglichst unterschiedliche Bildserien umsetzen?
Diese Fragen lassen sich wesentlich besser beantworten, wenn die Location feststeht.
Auch die Ausstattung wird jetzt genauer geplant
Beim nächsten Schritt werde ich deshalb auch mein Equipment festlegen.
Ich möchte vermeiden, unnötig viel Technik mit in die Wohnung zu nehmen.
Für ein Homeshooting braucht es aus meiner Sicht nicht automatisch ein komplettes Fotostudio.
Kamera, passende Objektive und eine kompakte mobile Lichtlösung sollten für die meisten Situationen ausreichend sein.
Gleichzeitig möchte ich vorbereitet sein, falls das Tageslicht am Shootingtag anders ausfällt als erwartet.
Gerade bei einer fremden Location finde ich ein flexibles Setup deshalb sinnvoller als möglichst viel Equipment.
Zwischenstand des Projekts
Aktuell sieht die Planung damit so aus:
Model: Luna aus Hamm
Shooting: Homeshooting in einem Airbnb in Paderborn
Modelsuche: abgeschlossen
Bildverkauf: vereinbart
Gewinnbeteiligung des Models: vereinbart
Geeignete Airbnbs angeschrieben: 2
Erste Anfrage: ohne Begründung abgelehnt
Zweite Anfrage: Genehmigung erhalten
Passende Unterkunft: gefunden
Shootingplanung: kann jetzt konkret beginnen
Damit sind zwei der wichtigsten Punkte geklärt:
Model steht fest.
Location steht fest.
Wie geht es weiter?
Im nächsten Teil möchte ich mich mit der konkreten Planung innerhalb der Unterkunft beschäftigen.
Welche Bereiche möchte ich fotografisch nutzen? Welche Outfits sind geplant? Welche Lichttechnik nehme ich mit? Und wie strukturiere ich das Shooting, damit innerhalb der verfügbaren Zeit mehrere unterschiedliche Bildserien entstehen?
Außerdem bleibt noch die Frage, wie ich die Genehmigung zur Nutzung der Airbnb-Location und die spätere kommerzielle Bildverwertung schriftlich festhalte.
Damit geht die Planung meines Airbnb-Shootings in Paderborn jetzt von der Organisation langsam in die eigentliche fotografische Vorbereitung über.
- Teil 1 – Die Modelsuche
- Teil 1.1 – Das Model steht fest
- Teil 2. – Die Suche nach der passenden Unterkunft
- Teil 2.1 – Die passende Unterkunft ist gefunden
- Teil 3 – Die Planung des Shootings
- Teil 3.1 – Die Equipmentwahl
- Teil 4 – Das Shooting
- Teil 5 – Die Bilderauswahl
- Teil 6 – Die Bildbearbeitung
No responses yet