Nachdem das Model feststeht und auch eine passende Airbnb-Unterkunft mit Genehmigung gefunden ist, geht die Planung meines Shootings in Paderborn jetzt in die nächste Phase.
Im Mittelpunkt stand diesmal nicht mehr die Suche nach Model oder Location, sondern die konkrete Abstimmung des Shootings mit Luna.
Dafür haben wir telefoniert und die wichtigsten Punkte gemeinsam besprochen.
Warum ich ein persönliches Gespräch sinnvoll finde
Viele Dinge lassen sich natürlich per Nachricht klären. Gerade bei einem umfangreicheren Shooting finde ich ein Telefonat trotzdem deutlich angenehmer.
Man kann Ideen schneller austauschen, Rückfragen direkt klären und besser einschätzen, welche Vorstellungen beide Seiten haben.
Bei einem Homeshooting in einem Airbnb gibt es schließlich mehrere Dinge, die zusammenpassen müssen:
- Location
- Outfits
- Bildstil
- Shootingthemen
- persönliche Vorstellungen
- zeitlicher Ablauf
- vorhandene Räume
- geplante Bildserien
Deshalb war mir wichtig, diese Punkte nicht erst am Shootingtag zu besprechen.
Die Outfits wurden abgestimmt
Ein wichtiger Teil des Gesprächs war die Auswahl der Outfits.
Gerade bei einer Airbnb-Location möchte ich die Kleidung nicht völlig unabhängig von der Umgebung planen.
Farben, Stil und Wirkung der Outfits sollten möglichst mit der Einrichtung und dem vorhandenen Licht harmonieren.
Gleichzeitig möchte ich innerhalb eines Shootings unterschiedliche Bildwirkungen erzeugen.
Deshalb haben wir besprochen, welche Outfits grundsätzlich infrage kommen und welche Bereiche des Shootings damit umgesetzt werden sollen.
Die endgültige Auswahl kann sich natürlich noch leicht verändern, aber die Richtung steht inzwischen fest.
Mehrere Shootingthemen statt nur einer Bildserie
Das Airbnb bietet den Vorteil, dass innerhalb einer einzigen Location mehrere unterschiedliche Bildserien entstehen können.
Genau das möchte ich nutzen.
Während des Telefonats haben Luna und ich deshalb auch die geplanten Shootingthemen abgestimmt.
Mir ist wichtig, dass das Shooting nicht wie eine einzige lange Serie aussieht.
Je nach Raum, Outfit und Licht sollen unterschiedliche Stimmungen entstehen.
Dadurch kann aus einem einzigen Shooting eine deutlich abwechslungsreichere Auswahl an Bildern entstehen.
Die Location bestimmt einen Teil der Planung
Jetzt, da das Airbnb feststeht, lässt sich die Planung deutlich konkreter durchführen.
Vorher konnte ich nur allgemein überlegen, welche Bilder interessant sein könnten.
Jetzt weiß ich bereits, welche Art von Räumen vorhanden ist und wie die Einrichtung grundsätzlich aussieht.
Damit kann ich überlegen:
Wo eignet sich vorhandenes Tageslicht?
Welche Möbel können sinnvoll Teil der Bildgestaltung werden?
Wo lassen sich Ganzkörperaufnahmen umsetzen?
Welche Bereiche eignen sich eher für ruhigere Portraits?
Und an welcher Stelle könnte zusätzliche Lichttechnik sinnvoll sein?
Genau deshalb war mir die Reihenfolge bei diesem Projekt wichtig.
Zuerst Model und Location klären – dann die Bildideen konkretisieren.
Trotzdem soll nicht alles bis ins letzte Detail festgelegt werden
Auch wenn das Shooting inzwischen gut vorbereitet ist, möchte ich nicht jede einzelne Aufnahme im Voraus planen.
Ein Teil meiner Fotografie entsteht immer direkt vor Ort.
Vielleicht wirkt eine Ecke der Wohnung am Shootingtag interessanter als erwartet.
Vielleicht fällt das Licht anders als auf den Bildern des Inserats.
Oder während des Shootings entsteht spontan eine Bildidee, die vorher überhaupt nicht vorgesehen war.
Deshalb sehe ich die Vorbereitung eher als Rahmen.
Die wichtigsten Punkte stehen fest, aber innerhalb dieses Rahmens soll noch genügend Platz für spontane Ideen bleiben.
Auch für das Model schafft die Abstimmung Sicherheit
Eine klare Vorbereitung ist nicht nur für mich als Fotograf hilfreich.
Auch Luna weiß dadurch bereits vor dem Shooting, welche Themen grundsätzlich geplant sind und welche Outfits benötigt werden.
Gerade bei einem Shooting mit mehreren Bildbereichen finde ich das wichtig.
Niemand sollte erst vor Ort überrascht werden, was fotografiert werden soll.
Deshalb bespreche ich die geplanten Aufnahmebereiche vorher und halte die entsprechenden Vereinbarungen zusätzlich im Vertrag fest.
Bildverkauf und Gewinnbeteiligung bleiben Teil des Projekts
Wie bereits in Teil 1.1 beschrieben, haben wir vereinbart, dass Bilder aus diesem Shooting später verkauft werden dürfen.
Luna erhält dabei eine Beteiligung am Gewinn.
Auch deshalb finde ich die Vorbereitung der einzelnen Bildserien interessant.
Wenn Bilder später angeboten werden sollen, ist es sinnvoll, möglichst unterschiedliche Serien zu erstellen.
Verschiedene Outfits, Räume und Bildstimmungen können dazu beitragen, dass aus dem Shooting ein größeres und vielseitigeres Portfolio entsteht.
Jetzt kann ich mein Equipment planen
Nachdem Outfits und Shootingthemen abgestimmt sind, kann ich auch meine technische Vorbereitung konkretisieren.
Dabei überlege ich unter anderem:
Welche Kamera und Objektive nehme ich mit?
Wie viel Lichttechnik brauche ich wirklich?
Reicht an einigen Stellen vorhandenes Tageslicht?
Wo könnte ein Blitz oder Dauerlicht sinnvoll sein?
Wie viel Equipment lässt sich in der Wohnung nutzen, ohne dass die Technik selbst zum Hindernis wird?
Gerade bei einer Airbnb-Location möchte ich möglichst flexibel arbeiten.
Ich werde deshalb eher ein kompaktes Setup planen, mit dem sich verschiedene Situationen schnell umsetzen lassen.
Weniger Technik kann manchmal mehr sein
Ein Homeshooting lebt meiner Meinung nach stark von der vorhandenen Umgebung.
Deshalb möchte ich die Location nicht komplett mit Studiotechnik zustellen.
Natürlich nehme ich zusätzliche Lichttechnik mit, aber sie soll die vorhandene Atmosphäre unterstützen und nicht ersetzen.
Wenn gutes Fensterlicht vorhanden ist, möchte ich es nutzen.
Wenn ein Raum dagegen dunkler ist oder ich einen bestimmten Look erzeugen möchte, kann zusätzliches Licht zum Einsatz kommen.
Diese Mischung macht das Shooting für mich besonders interessant.
Der Ablauf wird langsam konkret
Mit dem Telefonat sind inzwischen viele organisatorische Fragen geklärt.
Der aktuelle Stand sieht damit so aus:
Model: Luna aus Hamm
Location: Airbnb in Paderborn
Genehmigung des Gastgebers: vorhanden
Shootingthemen: abgestimmt
Outfits: abgestimmt
Bildverkauf: vereinbart
Gewinnbeteiligung des Models: vereinbart
Technische Planung: läuft
Shooting: wird jetzt konkret vorbereitet
Damit ist die Planungsphase schon deutlich weiter fortgeschritten als noch zu Beginn der Serie.
Jetzt beginnt die eigentliche fotografische Vorbereitung
Von nun an geht es weniger um grundsätzliche Organisation und mehr um die praktische Umsetzung.
Ich werde mir die Location noch einmal genau ansehen, mögliche Perspektiven vorbereiten und überlegen, welche Technik ich für die geplanten Bildserien benötige.
Auch die Reihenfolge der verschiedenen Themen spielt dabei eine Rolle.
Gerade wenn mehrere Outfits geplant sind, kann ein sinnvoller Ablauf viel Zeit sparen.
So möchte ich vermeiden, während des Shootings unnötig Technik umzubauen oder ständig zwischen unterschiedlichen Bereichen der Wohnung wechseln zu müssen.
Wie geht es weiter?
Im nächsten Teil möchte ich genauer auf die technische Vorbereitung des Airbnb-Shootings eingehen.
Welche Kamera kommt mit?
Welche Objektive möchte ich einsetzen?
Welche Lichttechnik nehme ich mit?
Und wie plane ich mein mobiles Setup für eine Location, die ich vorher nur von Bildern kenne?
Das Projekt nähert sich damit immer weiter dem eigentlichen Shootingtag.Vorbereitung über.
- Teil 1 – Die Modelsuche
- Teil 1.1 – Das Model steht fest
- Teil 2. – Die Suche nach der passenden Unterkunft
- Teil 2.1 – Die passende Unterkunft ist gefunden
- Teil 3 – Die Planung des Shootings
- Teil 3.1 – Die Equipmentwahl
- Teil 4 – Das Shooting
- Teil 5 – Die Bilderauswahl
- Teil 6 – Die Bildbearbeitung
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