Im ersten Teil dieser Blogserie ging es um die Idee und die Abstimmung mit Mona. Im zweiten Teil folgten die Suche nach einem Das Fotostudio für unser Star-Trek-Shooting
Im ersten Teil dieser Blogserie ging es um die Idee und die Abstimmung mit Mona. Im zweiten Teil folgten die Suche nach dem passenden Outfit und die Bestellung des Star-Trek-Sets von OddBalls.
Nachdem Model und Outfit feststanden, fehlte noch eine geeignete Location. Für dieses Shooting wollte ich bewusst in einem Fotostudio arbeiten.
Warum ein Fotostudio die beste Wahl war
Das Projekt hätte grundsätzlich auch als Homeshooting umgesetzt werden können. Für die geplante Bildserie benötigte ich jedoch ausreichend Platz, einen gleichmäßigen Hintergrund und eine kontrollierbare Beleuchtung.
Die Bilder sollten einen klaren und hochwertigen Look erhalten. Der Hintergrund durfte nicht vom Model und vom auffälligen Star-Trek-Set ablenken. Gleichzeitig sollte er farblich zu den blauen Haaren und dem dunkelblauen Outfit passen.
Ein Fotostudio bot dafür die passenden Bedingungen. Wir konnten unabhängig vom Wetter und vom vorhandenen Tageslicht arbeiten. Dadurch ließen sich Licht, Farben und Bildwirkung genauer planen.
Kein eigenes festes Fotostudio
Ich arbeite normalerweise mobil und betreibe kein eigenes festes Fotostudio. Für Homeshootings und andere Aufträge kann ich meine Lichttechnik und ein mobiles Hintergrundsystem mitbringen.
Bei besonderen Projekten miete ich ein passendes Studio. Dort steht mehr Platz zur Verfügung. Auch größere Bildausschnitte, verschiedene Posen und aufwendigere Lichtaufbauten lassen sich dort leichter umsetzen.
Für dieses Star-Trek-Shooting konnte ich das Studio eines befreundeten Fotografen aus Höxter nutzen.
Die Anfrage beim befreundeten Fotografen
Ich fragte den Fotografen, ob er mir sein Studio für das geplante Shooting vermieten würde. Da wir uns bereits kannten, konnte ich ihm die Idee direkt erklären.
Geplant waren:
- ein Cosplay-Shooting mit Mona
- ein Star-Trek-Set von OddBalls
- blaue Haare als wichtiger Teil des Looks
- klassische Portraits und Ganzkörperaufnahmen
- ein blauer Studiohintergrund
- eine einheitliche Bildserie für den Fotoblog und Social Media
Das Studio wurde mir für den vereinbarten Zeitraum vermietet. Auch unter befreundeten Fotografen finde ich eine klare Absprache sinnvoll. So ist eindeutig geregelt, wann das Studio genutzt wird, welche Bereiche zur Verfügung stehen und welche Kosten entstehen.
Der passende Hintergrund
Der vorhandene blaue Studiohintergrund passte sehr gut zu unserer Bildidee. Er griff die Farben des Outfits und der Haare auf, ohne zu stark vom Model abzulenken.
Die unterschiedlichen Blautöne sorgten für Tiefe. Gleichzeitig wirkte der Hintergrund bereits ohne zusätzliche Effekte leicht futuristisch. Dadurch war er eine gute Grundlage für den geplanten Science-Fiction-Look.
Monas natürliche Hautfarbe bildete einen warmen Kontrast zu den vielen Blautönen. Ihre Hautfarbe wurde weder während des Shootings noch bei der späteren Bearbeitung verändert.
Die Planung des Lichts
Im Studio ließ sich das Licht gezielt setzen. Das Gesicht sollte gleichmäßig ausgeleuchtet werden. Gleichzeitig mussten die Strukturen des Outfits und die einzelnen Haarsträhnen sichtbar bleiben.
Besonders wichtig waren:
- klare Lichtreflexe in den Augen
- sichtbare Details in den blauen Haaren
- ein gut erkennbares Muster auf dem Outfit
- eine natürliche Darstellung der Haut
- eine deutliche Trennung vom Hintergrund
- möglichst wenige störende Schatten
Das Star-Trek-Muster auf dem Set bestand aus vielen kleinen hellen Elementen. Diese sollten auch bei größeren Bildausschnitten erkennbar bleiben. Deshalb durfte die Beleuchtung weder zu dunkel noch zu flach ausfallen.
Die gelben Details auf dem Outfit setzten zusätzliche Farbakzente. Sie lockerten die vielen Blautöne auf und halfen dabei, das Set deutlicher vom Hintergrund abzuheben.
Vorbereitung im Studio
Vor dem eigentlichen Shooting prüfte ich den Bildausschnitt und die Wirkung des Hintergrunds. Bei Ganzkörperaufnahmen musste ausreichend Platz vorhanden sein. Auch der Abstand zwischen Mona und dem Hintergrund spielte eine wichtige Rolle.
Das Outfit wurde vor den ersten Aufnahmen noch einmal kontrolliert. Das Muster sollte gut sichtbar sein. Die Bündchen sollten gerade sitzen und der Stoff möglichst keine störenden Falten bilden.
Wir planten verschiedene Arten von Aufnahmen:
- klassische Portraits
- Aufnahmen bis zur Hüfte
- Ganzkörperbilder
- ruhige Posen
- selbstbewusste Cosplay-Posen
- verspielte Aufnahmen mit direktem Blick in die Kamera
Durch diese Mischung entstand genügend Auswahl für die Blogserie, mein Portfolio und die sozialen Netzwerke.
Eine entspannte Atmosphäre im Studio
Auch bei einem sorgfältig geplanten Shooting soll die Stimmung entspannt bleiben. Gerade bei Aufnahmen in körpernaher Kleidung sind eine klare Kommunikation und eine respektvolle Arbeitsweise wichtig.
Mona wusste vor dem Termin, welche Bilder geplant waren. Wir stimmten die Posen während des Shootings gemeinsam ab. Wenn eine Haltung unbequem war oder nicht zur gewünschten Wirkung passte, änderten wir sie direkt.
Das gemietete Studio bot dafür einen ruhigen und geschützten Rahmen. Es gab keine Zuschauer wie bei einer öffentlichen Outdoor-Location. Auch wechselndes Wetter spielte keine Rolle.
Dadurch konnten wir uns vollständig auf die Bilder konzentrieren.
Die Aufnahmen waren nur der Anfang
Nach dem Shooting waren die fotografischen Grundlagen geschaffen. Die blauen Haare, das Star-Trek-Outfit und der Studiohintergrund gaben den Bildern bereits eine klare Richtung.
Die natürliche Hautfarbe blieb als warmer Kontrast erhalten. Dadurch wirkte Mona weiterhin natürlich und stand klar im Mittelpunkt der Serie.
In der anschließenden Bearbeitung ging es vor allem um Farben, Kontraste, Bildausschnitte und kleinere Korrekturen. Zusätzlich mussten die Bilder für den Fotoblog und verschiedene soziale Netzwerke vorbereitet werden.
Im vierten und letzten Teil der Serie zeige ich die Bildbearbeitung und die anschließende Veröffentlichung der fertigen Aufnahmen.
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