Nach meiner Anmeldung bei Bark erhielt ich zunächst zwei bis drei weitere Kundenanfragen. Die Qualität dieser Anfragen war allerdings sehr unterschiedlich.

Einige Beschreibungen wirkten grundsätzlich interessant, andere waren sehr allgemein formuliert und ließen nur schwer erkennen, wie konkret der jeweilige Auftrag tatsächlich war. Trotzdem wollte ich dem Portal eine faire Chance geben und nicht nur meine erste Anfrage testen.

Direkt mehrere Angebote verschickt

Nachdem ich mein erstes Credit-Paket gekauft hatte, bearbeitete ich direkt die letzten drei verfügbaren Anfragen.

Ich prüfte die Angaben, schätzte den möglichen Aufwand ein und verschickte jeweils ein persönliches Angebot. Dabei versuchte ich, möglichst konkret auf die jeweilige Anfrage einzugehen und meine Leistungen verständlich darzustellen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Hoffnung, dass sich aus mehreren parallel bearbeiteten Kontakten zumindest weitere Gespräche oder Rückfragen ergeben würden.

Keine Reaktion auf zwei Angebote

Die erste Anfrage hatte bereits zu einem Telefonat und einem geplanten Familienshooting geführt.

Von den beiden weiteren Interessenten erhielt ich dagegen überhaupt keine Reaktion.

Es kam weder eine Rückfrage noch eine Absage. Auch eine kurze Nachricht, dass inzwischen ein anderer Fotograf gefunden wurde, blieb aus.

Damit waren die eingesetzten Credits verbraucht, ohne dass daraus ein Gespräch oder ein Auftrag entstanden ist.

Genau darin liegt für mich eines der größten Risiken bei Bark: Man bezahlt nicht für einen Auftrag, sondern nur für die Möglichkeit, einen Interessenten zu kontaktieren. Ob dieser anschließend antwortet, bleibt vollkommen offen.

Seit drei Wochen keine neue Anfrage

Noch auffälliger ist für mich jedoch, was danach passiert ist.

Seitdem ich die ersten Credits gekauft und die drei vorhandenen Anfragen bearbeitet habe, erhielt ich keine weiteren Kundenanfragen über Bark.

Zum Zeitpunkt dieses Beitrags liegt der Credit-Kauf inzwischen etwa drei Wochen zurück.

Vor meiner Anmeldung bekam ich immer wieder Hinweise auf angebliche neue Aufträge aus meiner Umgebung. Nachdem ich jedoch Credits gekauft und aktiv Angebote verschickt hatte, blieben weitere passende Anfragen plötzlich vollständig aus.

Ob das Zufall ist, an der aktuellen Nachfrage in meiner Region liegt oder andere Gründe hat, kann ich nicht beurteilen.

Trotzdem fällt dieser zeitliche Zusammenhang natürlich auf.

Mein bisheriger Stand

Nach den ersten Wochen sieht meine persönliche Bark-Bilanz folgendermaßen aus:

  • drei bearbeitete Kundenanfragen
  • drei verschickte Angebote
  • ein Telefonat
  • ein geplanter Fotoauftrag
  • zwei Anfragen ohne jegliche Reaktion
  • seit rund drei Wochen keine neue Anfrage

Diese Zahlen reichen noch nicht für ein endgültiges Urteil. Sie zeigen aber bereits deutlich, dass der Kauf von Credits keine regelmäßige Zahl an neuen Kontakten garantiert.

Was mich an Bark stört

Dass ein Interessent nicht antwortet, kann auf jeder Plattform passieren. Kunden vergleichen Angebote, ändern ihre Pläne oder entscheiden sich kurzfristig gegen einen Auftrag.

Problematisch wird es jedoch dann, wenn der Dienstleister bereits für die Kontaktaufnahme bezahlt hat.

Bei einer normalen Anfrage über meine eigene Webseite entstehen mir keine zusätzlichen Kosten. Über Bark kostet dagegen bereits die Möglichkeit, eine Nachricht zu schreiben oder Kontaktdaten einzusehen.

Bleibt eine Antwort aus, ist das eingesetzte Guthaben trotzdem verbraucht.

Hinzu kommt, dass ich vor dem Kauf der Credits regelmäßig auf neue Anfragen hingewiesen wurde. Seit meiner aktiven Nutzung des Portals herrscht dagegen bisher Funkstille.

Mein Zwischenfazit nach drei Wochen

Nach meiner ersten erfolgreichen Kontaktaufnahme war ich zunächst vorsichtig optimistisch.

Inzwischen fällt mein Zwischenfazit deutlich zurückhaltender aus.

Von drei bearbeiteten Anfragen führte nur eine zu einem persönlichen Kontakt. Zwei Interessenten reagierten überhaupt nicht. Gleichzeitig erhielt ich seit etwa drei Wochen keine weiteren passenden Anfragen.

Ob sich die Investition von 158,51 Euro für 90 Credits am Ende lohnt, hängt damit aktuell fast vollständig vom ersten Familienshooting ab.

Sollte dieser Auftrag wie geplant stattfinden, wären zumindest erste Einnahmen über Bark entstanden. Ob das Portal jedoch langfristig eine verlässliche Quelle für neue Fotoaufträge ist, erscheint mir nach den ersten Wochen eher fraglich.

Im nächsten Teil meiner Serie berichte ich darüber, ob das erste über Bark vermittelte Familienshooting tatsächlich stattgefunden hat und wie der Auftrag verlaufen ist.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen mit Bark. Andere Fotografen und Dienstleister können abhängig von Region, Branche, Angebot und Nachfrage andere Ergebnisse erzielen.

Preise, Credit-Kosten und Bedingungen können sich ändern. Persönliche Daten der Interessenten werden selbstverständlich nicht veröffentlicht.

Tags:

No responses yet

Kommentar verfassen