Nach der Modelsuche, der Auswahl einer passenden Airbnb-Unterkunft und der gemeinsamen Abstimmung unserer Shootingideen war es endlich so weit: Das geplante Airbnb-Shooting mit Polebitch_Luna aus Hamm konnte stattfinden.
In den vergangenen Teilen meiner Blogserie habe ich ausführlich über die Vorbereitungen berichtet. Jetzt möchte ich euch mitnehmen zum eigentlichen Shootingtag – von der Abholung am Paderborner Hauptbahnhof bis zu unseren ersten Bildserien in der Unterkunft.
Der Tag begann mit einer Zugverspätung
Mit Luna hatte ich vereinbart, dass ich sie am Hauptbahnhof in Paderborn abhole. Sie reiste mit der Bahn aus Hamm an und wurde von ihrer Mutter begleitet.
Leider begann unser Shootingtag mit einer kleinen Verzögerung: Der Zug hatte rund 30 Minuten Verspätung.
Typisch Deutsche Bahn!
Natürlich war das etwas ärgerlich, schließlich hatten wir für unser Shooting eine Unterkunft gebucht und wollten die verfügbare Zeit möglichst gut nutzen. Solche Verzögerungen lassen sich bei einer Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aber nicht immer vermeiden.
Nachdem beide am Paderborner Hauptbahnhof angekommen waren, konnte es endlich losgehen.
Begleitpersonen sind bei meinen Shootings ausdrücklich willkommen
Luna hatte ihre Mutter als Begleitperson mitgebracht.
Ich finde es grundsätzlich wichtig, dass sich Models während eines Shootings wohlfühlen. Wer gerne eine vertraute Person mitbringen möchte, kann das bei meinen Shootings selbstverständlich tun.
Gerade wenn man sich noch nicht persönlich kennt oder zum ersten Mal gemeinsam fotografiert, kann eine Begleitperson zusätzliche Sicherheit geben.
Dabei ist mir wichtig, dass die Entscheidung beim Model liegt. Eine Begleitperson sollte das Shooting unterstützen und nicht versuchen, den Ablauf oder die Bildideen zu bestimmen.
Bei unserem Shooting war das überhaupt kein Thema.
Lunas Mutter sorgte für eine entspannte Atmosphäre
Lunas Mutter war von Anfang an sehr locker und unkompliziert. Das hat der Stimmung gutgetan und dazu beigetragen, dass wir entspannt in den Shootingtag starten konnten.
Während des Shootings hielt sie sich dezent im Hintergrund auf.
Sie hat sich weder in unsere Bildideen noch in das Posing oder den eigentlichen Ablauf eingemischt. Teilweise haben wir kaum bemerkt, dass sie überhaupt dabei war.
Für mich war das ein gutes Beispiel dafür, wie unkompliziert ein Shooting mit einer Begleitperson funktionieren kann.
Eine Begleitperson ist bei meinen Shootings kein Problem – entscheidend ist, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen und das Model selbst im Mittelpunkt bleibt.
Endlich im Airbnb: Aus der Planung wird ein echtes Shooting
Nach der Ankunft ging es in die Airbnb-Unterkunft, die ich zuvor für unser Projekt ausgewählt hatte.
Bereits bei der Suche hatte ich besonders auf die vorhandenen Fenster, die Position des Bettes, die Einrichtung und die verschiedenen fotografisch nutzbaren Bereiche geachtet.
Jetzt konnte ich die Wohnung endlich selbst sehen und prüfen, wie sich meine ursprünglichen Bildideen tatsächlich umsetzen lassen.
Genau das finde ich an einem Homeshooting besonders spannend: Man kann vorab viel planen, aber erst vor Ort erkennt man, wie das Licht wirklich fällt, welche Perspektiven funktionieren und welche Bereiche der Wohnung sich fotografisch besonders gut nutzen lassen.
Vor allem das große Fenster und das tolle Sofa boten uns interessante Möglichkeiten.
Der Einstieg: Casual-Shooting in entspannter Atmosphäre
Wir begannen mit verschiedenen Casual-Aufnahmen.
Für mich ist das häufig ein guter Einstieg in ein umfangreicheres Shooting. Model und Fotograf können sich aufeinander einstellen, erste Bildideen ausprobieren und gemeinsam herausfinden, welche Posen und Perspektiven besonders gut funktionieren.
Gerade bei einem Homeshooting müssen solche Bilder nicht übermäßig inszeniert wirken.
Die vorhandene Einrichtung schafft bereits eine natürliche Umgebung, in der unterschiedliche Portraits und Lifestyle-Aufnahmen entstehen können.
Auch das Sofa bot sich für unsere ersten Bildserien an.
Wir konnten verschiedene Sitzpositionen und Blickrichtungen ausprobieren und die vorhandene Wohnatmosphäre bewusst in die Bilder einbeziehen.
Available Light am großen Fenster
Ein wichtiger Grund für die Auswahl dieser Unterkunft war das vorhandene Tageslicht.
Deshalb wollte ich einen Teil des Shootings ganz bewusst mit Available Light, also dem vorhandenen Licht, fotografieren.
Das große Fenster bot dafür gute Voraussetzungen.
Fensterlicht eignet sich für Portraits besonders gut, weil es je nach Position des Models eine sehr natürliche und weiche Lichtwirkung erzeugen kann.
Statt sofort meine Blitztechnik aufzubauen, haben wir zunächst mit dem Licht gearbeitet, das uns die Unterkunft selbst zur Verfügung stellte.
Dabei konnte ich Luna unterschiedlich zum Fenster positionieren und mit verschiedenen Blickrichtungen, Körperhaltungen und Bildausschnitten arbeiten.
Gerade diese Aufnahmen zeigen für mich, weshalb ich bei der Auswahl eines Airbnbs so viel Wert auf die Fenster und die vorhandene Lichtsituation lege.
Das Sofa als Shooting-Location
Neben dem Fenster wurde auch das Sofa zu einem wichtigen Bestandteil unserer Bildgestaltung.
Bereits bei der Auswahl des Airbnbs hatte ich darauf geachtet, dass die Möbel nicht nur schön aussehen, sondern sich auch tatsächlich für Fotos nutzen lassen.
Ein Sofa bietet zahlreiche Möglichkeiten für unterschiedliche Bildideen.
Durch verschiedene Sitzpositionen, Perspektiven und Bildausschnitte lassen sich innerhalb weniger Minuten ganz unterschiedliche Aufnahmen umsetzen.
Auch hier haben wir teilweise das vorhandene Tageslicht genutzt.
So konnten wir die natürliche Atmosphäre der Wohnung erhalten, statt den Raum vollständig in ein künstlich ausgeleuchtetes Fotostudio zu verwandeln.
Verschiedene Dessous-Sets als weiterer Shootingbereich
Neben den Casual-Aufnahmen hatten Luna und ich im Vorfeld auch verschiedene Dessous-Sets für das Shooting abgestimmt.
Nachdem wir unsere ersten Bildserien umgesetzt hatten, widmeten wir uns deshalb diesem weiteren Shootingbereich.
Dabei konnten wir die vorhandene Einrichtung ebenfalls nutzen und unterschiedliche Bildstimmungen ausprobieren.
Gerade bei Dessous-Aufnahmen sind für mich Licht, Perspektive und eine ruhige Atmosphäre besonders wichtig.
Die Kombination aus dem großen Fenster, dem Sofa und den verschiedenen Bereichen der Unterkunft bot dafür abwechslungsreiche Möglichkeiten.
Alle Aufnahmebereiche und Outfits hatten wir bereits vor dem Shooting gemeinsam besprochen. So konnten wir uns während des Shootings auf die fotografische Umsetzung konzentrieren.
Warum sich die Vorbereitung gelohnt hat
Während des Shootings wurde noch einmal deutlich, wie wichtig die vorherige Auswahl der Unterkunft gewesen war.
Ich hatte gezielt nach einer Wohnung gesucht, die ausreichend Tageslicht, eine interessante Einrichtung und mehrere fotografisch nutzbare Bereiche bietet.
Genau diese Möglichkeiten konnten wir jetzt nutzen.
Besonders gut gefiel mir, dass wir nicht für jede Bildserie die Location wechseln mussten.
Stattdessen konnten wir innerhalb der Wohnung unterschiedliche Bildideen umsetzen und dabei zwischen Casual- und Dessous-Aufnahmen wechseln.
Das ist für mich einer der größten Vorteile eines gut ausgewählten Airbnbs als Shooting-Location.
Mein bisheriger Eindruck vom Shootingtag
Trotz der anfänglichen Zugverspätung verlief unser gemeinsamer Shootingtag in einer angenehmen und entspannten Atmosphäre.
Luna und ich konnten die zuvor besprochenen Shootingthemen umsetzen, während sich ihre Mutter als Begleitperson angenehm im Hintergrund hielt.
Besonders interessant waren für mich die Aufnahmen mit dem vorhandenen Tageslicht am großen Fenster und die Bildserien auf dem Sofa.
Hier konnte ich die Besonderheiten der Unterkunft direkt in meine Fotografie einbeziehen.
Für mich zeigt dieses Shooting einmal mehr, dass ein interessantes Homeshooting nicht zwangsläufig ein großes Fotostudio oder eine aufwendige Kulisse benötigt.
Manchmal reichen bereits eine passende Wohnung, gutes Fensterlicht, einige interessante Möbel und eine gemeinsame Bildidee.
Wie geht es mit der Airbnb-Serie weiter?
Mit diesem Beitrag ist die Planungsphase meines Airbnb-Shootings in Paderborn abgeschlossen und wir sind endlich beim eigentlichen Shooting angekommen.
In einem weiteren Teil möchte ich noch genauer auf die fotografischen Ergebnisse eingehen: Welche Bildserien sind entstanden? Welche Bereiche der Unterkunft haben besonders gut funktioniert? Und wie hat sich die Kombination aus vorhandener Wohnatmosphäre und meiner fotografischen Arbeitsweise bewährt?
Auch die anschließende Bildauswahl und Bearbeitung gehören natürlich noch zu diesem Projekt.
Ich bin gespannt, welche Aufnahmen es am Ende in die fertige Auswahl schaffen.
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