Im ersten Teil dieser Blogserie ging es um die Idee für das Shooting und die Abstimmung mit Mona. Das Grundkonzept stand fest: Wir wollten ein Cosplay-Shooting mit einem auffälligen Science-Fiction-Look umsetzen. Blaue Haare, ein passender Studiohintergrund und eine spätere Bearbeitung der Hautfarbe sollten an eine Andorianerin aus dem Star-Trek-Universum erinnern.
Jetzt fehlte noch das passende Outfit.
Die Suche nach einem geeigneten Set
Die Suche dauerte länger als erwartet. Ein klassisches Kostüm wollte ich für dieses Projekt nicht verwenden. Das Outfit sollte moderner wirken und zum geplanten Dessousshooting passen.
Viele angebotene Sets hatten zwar futuristische Farben, aber keinen direkten Bezug zu Star Trek. Andere Produkte zeigten lediglich ein kleines Logo und wirkten auf Fotos wenig auffällig. Für das Shooting brauchte ich ein Set, dessen Muster auch auf einer Ganzkörperaufnahme gut zu erkennen ist.
Wichtig waren für mich mehrere Punkte:
- ein klar erkennbarer Star-Trek-Bezug
- ein zusammengehörendes Oberteil und Unterteil
- eine kräftige Farbe
- ein auffälliges Muster
- eine bequeme Passform für das Model
- ein Design, das auch unter Studiolicht funktioniert
Nach längerer Suche stieß ich schließlich auf OddBalls.
Die Star-Trek-Kollektion von OddBalls
OddBalls bietet auf seiner Website verschiedene offiziell lizenzierte Star-Trek-Produkte an. Zur Auswahl gehören unter anderem Bralettes, Slips und Damen-Boxershorts. Es gibt verschiedene Designs wie „Galaxy“ und „Chevron“.
Das war genau die Art von Outfit, nach der ich gesucht hatte. Die Sets verbinden ein sportliches Dessous-Design mit einem deutlich sichtbaren Star-Trek-Muster. Dadurch passten sie gut zu meiner Idee, Cosplay und Dessousfotografie miteinander zu verbinden.
Für unser Shooting fiel die Wahl auf das dunkelblaue Galaxy-Design. Auf dem Stoff sind verschiedene Raumschiffe, Symbole und Star-Trek-Schriftzüge zu sehen. Gelbe Details und der gelbe OddBalls-Schriftzug setzen zusätzliche Farbakzente.
Warum das Galaxy-Design zum Shooting passte
Die dunkelblaue Grundfarbe passte sehr gut zum geplanten Hintergrund. Gleichzeitig hob sich das Muster deutlich genug vom Stoff ab. Das war wichtig, weil feine Muster bei größerer Entfernung oder weichem Studiolicht schnell verloren gehen können.
Auch die gelben Elemente waren für die Bildwirkung interessant. Blau und Gelb bilden einen deutlichen Kontrast. Dieser Kontrast sorgt dafür, dass das Set nicht mit dem blauen Hintergrund und den blauen Haaren verschmilzt.
Das Design hatte außerdem einen klaren Bezug zum Thema, ohne wie ein vollständiges Kostüm zu wirken. Mona sollte weiterhin als Person im Mittelpunkt stehen. Das Outfit unterstützt die Bildidee, überdeckt sie aber nicht.
Bralette und Damen-Boxershorts
Wir entschieden uns für die Kombination aus Bralette und Damen-Boxershorts. Der sportliche Schnitt passte besser zum geplanten Charakter als ein klassisches Dessousset.
Das Bralette bot genug Halt für unterschiedliche Posen. Die Boxershorts ergänzten den sportlichen Look und zeigten eine größere Fläche des Star-Trek-Musters. Dadurch blieb das Design auch bei Ganzkörperaufnahmen gut sichtbar.
Für ein Fotoshooting ist die Optik jedoch nicht der einzige wichtige Punkt. Das Model muss sich im Outfit wohlfühlen und frei bewegen können. Gerade bei längeren Shootings darf nichts ständig verrutschen oder die Bewegungen einschränken.
Die richtige Größe auswählen
Bei einer Bestellung aus einem ausländischen Onlineshop sollte die Größentabelle genau geprüft werden. Britische Größen können von den in Deutschland gewohnten Angaben abweichen.
Deshalb sollte man sich nicht allein auf Bezeichnungen wie S, M oder L verlassen. Aussagekräftiger sind die angegebenen Körpermaße. Auch Kundenbewertungen können Hinweise zur Passform geben.
Die endgültige Entscheidung über Größe und Schnitt liegt immer beim Model. Das gilt besonders bei körpernaher Kleidung. Das Model weiß am besten, welche Form angenehm sitzt und genügend Bewegungsfreiheit bietet.
Die Bestellung
Nachdem das Design und die passende Größe feststanden, konnte das Set bestellt werden. Bei der zeitlichen Planung des Shootings berücksichtigte ich auch die Lieferung aus Großbritannien.
Ich wollte den Studiotermin erst festlegen, wenn das Outfit angekommen war und anprobiert werden konnte. So blieb genügend Zeit, um bei einer falschen Größe oder einem anderen Problem zu reagieren.
Nach der Lieferung bestätigte sich, dass das Galaxy-Design gut zu unserem Konzept passte. Die dunkelblaue Farbe harmonierte mit dem Hintergrund. Die weißen und gelben Elemente blieben deutlich sichtbar. Zusammen mit Monas blauen Haaren entstand bereits ohne aufwendige Bearbeitung ein klarer Science-Fiction-Look.
Mehr als ein gewöhnliches Dessousset
Das Outfit wurde zu einem wichtigen Teil der gesamten Bildidee. Es verband die verschiedenen Bereiche des Shootings miteinander:
- Star Trek als thematische Grundlage
- Cosplay als kreative Umsetzung
- Dessousfotografie als fotografischer Stil
- blaue Haare als auffälliges Merkmal
- ein blauer Studiohintergrund
- die später geplante blaue Hautfarbe
Damit stand das äußere Erscheinungsbild des Charakters fest. Nun brauchten wir noch einen geeigneten Ort für die Umsetzung.
Im nächsten Teil
Da ich kein eigenes festes Fotostudio betreibe, fragte ich für das Shooting das Studio eines befreundeten Fotografen an. Dort hatten wir genügend Platz, verschiedene Hintergründe und die passende Lichttechnik.
Im dritten Teil dieser Serie geht es um die Anfrage beim befreundeten Fotografen, die Auswahl des Studios und die Vorbereitung des Shootings.
Hinweis: Das verwendete Set wurde regulär gekauft. Der Beitrag entstand ohne bezahlte Zusammenarbeit mit OddBalls. Star Trek und die zugehörigen Namen und Designs gehören den jeweiligen Rechteinhabern.
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